Mittwoch, 3. März 2010

Maulkorb für den inneren Schweinehund

Sie haben sich vorgenommen, Sport zu machen und dafür dreimal wöchentlich ins Fitness-Studio zu gehen.
Einschränkung der Wahlmöglichkeiten (Maulkorb für den inneren Schweinehund): Sie legen von Anfang an konkrete Tage fest. Damit Sie nicht jeden Morgen mit sich darüber diskutieren müssen, ob Sie heute gehen oder nicht doch erst morgen.
Nun stellen Sie fest, dass das als Vorgabe nicht ausreicht: Zu oft „kommt etwas dazwischen“, fühlen Sie sich gerade an diesem Tag „total ausgepowert“, hindern Sie Überstunden am rechtzeitigen Verlassen des Büros.
Einschränkung der Wahlmöglichkeiten (Maulkorb für den inneren Schweinehund): Sie suchen sich einen Mitstreiter, mit dem Sie sich für die entsprechenden Tage fest verabreden.

Nach wenigen Wochen stellen Sie fest, dass Sie der Workout an den Fitness-Maschinen langweilt. Während Sie Chrom stemmen, beginnt Ihr innerer Schweinehund wieder mit den Diskussionen. „Reicht’s nicht schon?“, fragt er Sie. „War das gestern nicht ein langer Abend, war das heute nicht ein anstrengender Tag?“
Einschränkung der Wahlmöglichkeiten (Maulkorb für den inneren Schweinehund): Sie wechseln zu Kursen, die das Studio anbietet, wie z. B. Ausdauertraining, Aerobic oder Yoga. Der Vorteil: Die Kurse haben Anfang und Ende vorgegeben; um das „Wie viel?“oder „Wie lange?“ brauchen Sie sich nicht zu kümmern. Gleiches erreichen Sie, wenn Sie sich für Tennisstunden anmelden, einen Mannschaftssport wählen oder regelmäßig einen Squash-Court reservieren.
Probieren Sie es beim nächsten Mal aus: Schränken Sie Ihre Wahlmöglichkeiten rigoros ein und bringen Sie Ihren inneren Schweinehund so effektiv zum Schweigen.

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