Freitag, 2. April 2010

Macht Glaube gesund?

 

wer an Gott glaubt, bewältigt Konflikte, Krisen und Stress leichter. So die Ergebnisse mehrerer (kontrovers diskutierter) US-Studien. Gläubige Menschen sind demnach weniger anfällig für psychosomatische Krankheiten, sie fördern Heilungsprozesse, indem sie ihre Selbstheilungskräfte aktivieren, und führen einen gesünderen Lebensstil als der Durchschnitt. Lesen Sie heute mehr darüber.

Auf die Art des Glaubens kommt es an
Der Psychologe Kenneth Pargament untersuchte eine große Zahl religiöser Menschen und kam zu einem differenzierten Ergebnis: Glaube kann sich positiv oder negativ auf die Gesundheit auswirken. Wer Angst vor den Strafen eines strengen Gottes hat, neigt eher zu seelischen Störungen als nichtreligiöse Menschen. Wer dagegen auf einen liebenden, gütigen Gott vertraut, profitiert davon – körperlich wie seelisch. 

Glaube als Placebo
Zu ähnlichen Resultaten kommt der amerikanische Arzt Herbert Benson, der in über 30 Jahren ärztlicher Praxis das Phänomen intensiv erforscht hat. Er spricht von einem erweiterten Placebo-Effekt. Placebo (zu deutsch etwa „Es wird mir guttun“) ist eine Art positiver Selbstbeeinflussung. Bensons Schluss: „Die Einstellung eines Menschen kann beträchtliche Heilkräfte in ihm mobilisieren.“ 

Erinnertes Wohlbefinden
Der oben erwähnte Arzt Herbert Benson entwickelte eine Methode, die ohne Placebo-Präparat auskommt. Er ließ seine Patienten täglich zwei 10 bis 20 Minuten lange Entspannungsübungen nach eigener Wahl durchführen. Danach sollten sie sich einen positiven Satz zusprechen, der für sie mit ihrer gesunden Vergangenheit verbunden war (z. B. „Ich schaffe es; ich bin ganz ruhig; ich werde gesund und stark“). Erstaunlich: 80 % von Bensons Patienten wählten als positiven Satz ein Gebet („Der Herr ist mein Hirte; sei getröstet, meine Seele“). Die Entspannung und das erinnerte Wohlbefinden wirkten am stärksten bei denen, die an Gott oder an eine ewige, das Leben übersteigende Kraft glaubten.
 

Die Stimme Gottes verstehen
Langzeitstudien zeigten, dass religiöse Menschen nach ihrer Genesung eher auf einen gesünderen Lebensstil umschwenkten. Sie erkannten, dass ihre Krankheit eine Information enthielt, wie sie ihr Leben ändern sollten, um gesund zu bleiben.

Posted via email from fairgnuegen's posterous

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